Heilbronn
Rockerprozess: Polizei zeigt Präsenz
(11.02.12, 18:35 Uhr) Osnabrück. Das Verfahren gegen vier Männer, die dem Motorradclub „Bandidos Osnabrück“ oder dessen Umfeld zugeordnet werden, wird sich noch bis Anfang März hinziehen.

Vor dem Amtsgericht Osnabrück wird seit Montag ein Vorfall vom 13. August 2009 verhandelt. Damals war in Wallenhorst-Hollage ein Pkw Audi Avant in Flammen aufgegangen, der dem damaligen führenden Repräsentanten der „Bruderschaft Osnabrück“ gehörte. Dieser heute 53-jährige Mann war zuvor Präsident der dann aufgelösten „Outlaws Osnabrück“ gewesen.
Am Freitag nun kam es zu einem Fortsetzungstermin im Verfahren wegen des Vorwurfs gemeinschaftlicher Brandstiftung. Im Vorfeld der Verhandlung waren Einlasskontrollen sowohl am Haupteingang als auch vor dem Gerichtssaal selbst angeordnet worden. Zudem waren Polizeibeamte vor dem Gerichtsgebäude wie auch im Saal in Zivil als Zuhörer präsent. Hintergrund: Durch die Detonation eines Gegenstandes an der Rheinstraße in Osnabrück wurden in der Nacht zum Donnerstag die Fensterscheiben von zwei Gebäuden beschädigt. Betroffen waren dabei auch Räumlichkeiten der „OG Brotherhood“ – einer Bruderschaft-Gruppierung, die der Streetgang- beziehungsweise Rockerszene zugeordnet wird.
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Foto: Jörn Martens


